Von aller Welt verlassen,
Doch es führt kein Weg zurück.
Erinnerungen verblassen,
Heb nur noch selten den Blick.
Erinnerungen an schönes verschwinden,
Nur noch die an das schlechte bleiben.
Versuche mich damit abzufinden,
Dass alle von mir wegtreiben.
In den Blicken sehe ich nur Verachtung,
Während sie an mir vorüberziehn.
Hab auf die Welt 'ne and're Betrachtung,
Man möchte fast nicht durch sie gehn.
Möchte stehen bleiben im hier und jetzt,
Nicht mehr zur Zukunft losziehen.
Damit niemand einen mehr verletzt,
All den qualen des Daseins entfliehen.
Einfach an diesem Orte stehen bleiben,
Bis man den Tod als Freund begrüßt.
Nicht mehr am Alltag aufreiben,
Bis man die Welt auf ewig verlässt.
© Tobias R.







